AGT-Lehrgang 2017

Erster Beitrag:

Seit letzten Montag, den 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang des Kreis Siegen-Wittgenstein statt.

Die 16 Teilnehmer aus allen Feuerwehreinheiten des Stadtgebiet Netphen, sowie ein Kamerad der Feuerwehr Siegen lernen in den nächsten Wochen in insgesamt 36 Unterrichtsstunden die Grundlagen für den Einsatz unter Atemschutz.

Nach einigen Theorieeinheiten ging es heute mit dem Praxisteil los: das korrekte Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung, sowie die Handhabung von Atemschutzmaske und Atemfilter. Danach ging es zu einem halbstündigen Rundgang durch „Netphen-City“, den Treppenweg zur Sekundarschule hoch (ich selbst habe diesen Weg als Schüler schon gehasst!), weiter bergauf bis auf den „Netpher Kreuzberg“. Von da im Joggingtempo wieder zum Feuerwehrgerätehaus Netphen.

Hier gab es dann noch ein paar sportliche Einlagen, wie z.B. Liegestütz, „Hampelmann“ und „Plumpssack“…. natürlich bevor die Atemschutz-Ausrüstung abgelegt wurde.

Schweißtreibend aber auch spaßig!
Update folgt!

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Update zum AGT-Lehrgang: Zweiter „Wandertag“ (siehe auch Beitrag vom 5.10.2017)

Seit dem 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang des Kreis Siegen-Wittgenstein statt.

Heute haben die Teilnehmer ihre ersten (teilweise leidvollen) Erfahrungen mit dem Pressluftatmer machen können.

Das im Volksmund als „schwerer Atemschutz“ bezeichnete Gerät ist tatsächlich alles andere als leicht. Knapp 18 Kilogramm Gewicht, zusätzlich zur Brandschutzkleidung, dem Helm und den Einsatzstiefeln mussten heute bewegt werden…. und zwar durchaus sportlich: Erst ging es ca. 230 Treppenstufen vom Fuße der Obernautalsperre bis auf den Staudamm, von dort gelangte die Truppe über einen Tunnel und knapp 350 Stufen Abstieg unter die Wasseroberfläche des Netphener Stausees.
Und wo es runter geht, muss man meist auch wieder bergauf. Also wieder 350 Treppenstufen auf der anderen Dammseite im Tunnel hoch (für viele der jungen Feuerwehrleute war es übrigens der erste Einblick in die „Innereien“ unserer Talsperre).

Körperliche Höchstleistung, die die einen oder anderen Kameraden verständlicherweise doch schon an die physische und auch psychische Leistungsgrenze brachten. Im Team und mit gegenseitiger Unterstützung ging es dann aber doch irgendwie…

Update folgt!

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Update zum AGT-Lehrgang: Heute „Kriech- und Krabbeltag“ (siehe auch Beitrag vom 5.10.2017 und 9.10.2017).

Seit dem 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang des Kreis Siegen-Wittgenstein statt.

Nachdem die Teilnehmer bereits sportliche Qualitäten – u.a. beim Treppenlaufen an der Obernautalsperre – unter Beweis stellen mussten, stand heute das Thema „Suchtechniken“, sowie „Orientierung bei Nullsicht“ auf dem Plan.

Bei der ersten Übung galt es, ein verrauchtes Gebäude nach vermissten Personen abzusuchen und dabei die – je nach Raumgröße und Grundriss – unterschiedlichen Suchtechniken anzuwenden.

Die zweite Übung klang erstmal ganz simpel: die Aufgabe des Trupps war, einen am Ende des C-Schlauchs liegenden und verunfallten Feuerwehrkameraden aufzufinden und zu retten. Das der gefüllte Schlauch (60 Meter lang) quer durch die Fahrzeughalle und auch unter den Fahrzeugen entlang geführt wurde machte die Aufgabenstellung nicht unbedingt einfacher. Unterwegs gab es noch zusätzliche Hindernisse, die den Lehrgangsteilnehmern auch eine gewisse Stressresistenz abverlangte.

Trotz absoluter Nullsicht (hier simuliert mit undurchsichtigen Folien vor der Atemschutzmaske) wurden alle „Verletzten“ zügig gefunden und gerettet.

Update folgt!

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Update zum AGT-Lehrgang: „Flashoverbox“ und Stationsausbildung.

Seit dem 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang des Kreis Siegen-Wittgenstein statt. Wir haben bereits schon einige Male darüber berichtet.

Am gestrigen Samstag lernten die 16 Teilnehmer die Grundlagen zum Thema Brandverlauf, Sicherheitstrupp, Türöffnungsverfahren und Strahlrohrbedienung.

In der sogenannten „Flashoverbox“ – eine mit Spanplatten ausgekleidete Blechkiste – kann der typische Zimmerbrand im Miniformat dargestellt werden. Von dem Beginn eines Brandes, den entstehenden Rauchschichten bis zur Entzündung des Rauches – dem sogeannten Flashover – kann ein typischer Brandverlauf dargestellt werden.

Bei der anschließenden Stationsausbildung wurde das Thema „Sicherheitstrupp“, sowie das Eindringen und Vorgehen in einen Brandraum vermittelt.

Der Sicherheitstrupp hat im Einsatzfall die Aufgabe, die Eigensicherung des zur Menschenrettung oder Brandbekämpfung vorgehenden Angriffstrupp sicherzustellen. Um verunfallte oder gar verletzte Atemschutzgeräteträger aus dem Gefahrenbereich zu retten, stehen dem Sicherheitstrupp unterschiedliche Techniken und Hilfsmittel zur Verfügung.

Das Eindringen in einen Brandraum, sowie das weitere taktische Vorgehen zur Brandbekämpfung waren ebenfalls Bestandteil der gestrigen Ausbildung. Unter anderem das Öffnen von Brandraumtüren, sowie die Rauchgaskühlung um einem „Flashover“ vorzubeugen waren Themen dieses Ausbildungsabschnittes.

Am kommenden Dienstag, den 17.10., ist bereits die Theorieprüfung des Lehrganges, sowie der vorgeschriebene Durchgang durch die Atemschutzübungsstrecke.

Fortsetzung folgt!

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Kurz-Update zum AGT-Lehrgang:

Seit dem 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang des Kreis Siegen-Wittgenstein statt. Wir haben bereits schon einige Male darüber berichtet.

Am gestrigen Dienstag, den 17.10., fand die recht anspruchsvolle Theorieprüfung in den Schulungsräumen der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache der Feuerwehr Siegen statt. Insgesamt 30 teilweise recht kniffelige Fragen aus dem Themenbereich „Atemschutz“ mussten von den Teilnehmern beantwortet werden, um den Lehrgang zu bestehen.

Der danach geplante Durchgang durch die Atemschutzübungsstrecke musste leider aufgrund einer Terminüberschneidung ausfallen und wird nächste Woche nachgeholt. Zudem stehen den Teilnehmern noch einige (schweißtreibende) Stunden Praxisausbildung bevor.

Deshalb: Update folgt!

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Update zum AGT-Lehrgang:

Seit dem 2. Oktober findet im Gerätehaus des Löschzuges Netphen ein Atemschutzgeräte-Träger Lehrgang statt. Wir haben schon einige Male darüber berichtet.

Am gestrigen Montag war – nach einigen Tagen Pause – erneut Praxistraining für die Teilnehmer des Lehrganges.
Ein angenommener Kellerbrand im alten Saunatrakt des Netphener Schwimmbades war die Ausgangslage für eine körperlich und mental anspruchsvolle Einsatzübung, bei denen die angehenden Atemschutzgeräteträger u.a. zahlreiche betroffene Personen retten mussten.

Absolute Nullsicht im dunklen und verrauchten Keller, die zahlreichen Räume und Nischen, die nach Vermissten abgesucht werden mussten, sowie der gefüllte Löschschlauch, der beim Vorgehen mehrfach um irgendwelche Ecken gezogen werden musste, forderten echte Höchstleistung von den Einsatzkräften. Zu allem Überfluss gab es einige „Betroffene“, die den vorgehenden Trupps zusätzlichen Stress bereiten wollten (hier erkennt man dann auch die schauspielerischen Fähigkeiten der Ausbilder).

Alle Vermissten wurden zeitnah gefunden und gerettet, sowie der angenommene Brand gelöscht.

Besonderen Dank gilt dem Team vom Freizeitbad Netphen für das Überlassen der Räumlichkeiten.
Und „sorry“, an die Besucher des Schwimm- und (neuen) Saunabereiches für eventuelle Unannehmlichkeiten. Immerhin haben unsere Nebelmaschinen, sowie die funkvernetzten Rauchmelder Ihre Funktion in allen Bereichen erfüllt…

Update folgt!

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Das war er… der Atemschutzgeräteträger-Lehrgang, der seit dem 2. Oktober in unserem Gerätehaus in Netphen stattfand. Wir haben ja schon einige Male über die anspruchsvolle Ausbildung berichtet.

Am gestrigen Samstag erfolgte der (inoffizielle) Lehrgangsabschluß. Sobald die Kameraden – und eine Kameradin – in den nächsten Tagen die Realbrandausbildung in der Brandsimulationsanlage in Siegen nachgeholt haben, sind sie als „AGT“ einsatzbereit.

Das Lernen geht natürlich weiter! In einem nur 36-stündigen Lehrgang können verständlicherweise lediglich Grundlagen vermittelt werden. Ständige Weiterbildung und auch eine sportliche Grundfitness sind obligatorisch.

Wir wünschen den frischen Atemschutzgeräteträgern, dass sie von „fiesen Feuern“ verschont bleiben und immer wieder gesund aus den Einsätzen nach Hause kommen. Passt auf euch auf!

(ML)

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